Es ist dein Recht, glücklich zu sein.
Ich habe lange geglaubt, dass ich mir Liebe verdienen muss.
Lieb sein. Mich anpassen. Funktionieren. Bloß keine Umstände machen.
Ich war ein Wochenkind. Die ersten zwei Jahre meines Lebens war ich größtenteils getrennt von meiner Mutter. Morgens wurde ich in die Krippe gebracht, abends holte mich meine Oma ab.
Mir wurde erzählt, dass ich in dieser Zeit viel geweint habe. Doch irgendwann wurde ich still.
Später hieß es: „Du warst pflegeleicht.“
Ja. Das war ich wohl.
Ich lernte früh, mich anzupassen und still zu sein. Ich lernte, meine Bedürfnisse zurückzustellen. Und irgendwann vergaß ich, dass ich überhaupt welche hatte.
Nach außen funktionierte ich bestens. Beruflich erfolgreich, finanziell unabhängig, mein Leben hatte ich scheinbar im Griff.
Doch ich war eine Brauchende. Ich brauchte einen Partner, ich brauchte ein Kind, einen sichereren Job, Geld, Freunde, die mich bestätigten. Um glücklich zu sein, mich geliebt zu fühlen, um sicher zu sein.
Trotzdem blieb diese Sehnsucht:
Endlich geliebt zu werden. Gesehen zu werden. Nicht mehr allein zu sein.
Dann kam der Tango Argentino in mein Leben.
Ich lernte einen Paartanz kennen, bei dem es für mich um weit mehr als nur ein paar Tanzschritte ging. Durch ihn eröffnete sich mir eine ganz neue Welt. Zu mir und meinem inneren Bild von Beziehung.
Zuerst lernte ich mich wieder zu spüren. Meinen Körper. Meine Haltung, meine Atmung. Mein Gang, jede einzelne Bewegung. Ich lernte den Unterschied, wie es sich anfühlt, wenn ich mit meinem Körper in meiner Achse bin und tanze und wenn ich rausfalle aus meiner Achse. Um sie zu halten, lernte ich mich zu erden mit meinen Beinen und auszurichten nach oben mit meinem Oberkörper. In dieser Achse war ich verbunden. Mit mir. Mit dem Himmel. Mit der Erde. In dieser Verbundenheit war es leicht zu tanzen, jeder Schritt, jede Figur.
Der Tango lehrte mich auch zu vertrauen, klar zu sein, im Moment zu sein und zu lauschen, zu improvisieren, keinen Plan haben zu müssen, mich einzulassen auf mein Gegenüber, mich hinzugeben an seine Führung, weich zu werden und doch stabil in mir. Und er lehrte mich wie diese Freiheit durch meine Achse, den Tanz mit meinem Partner spielerisch leicht werden liess, ein Spiel von Führen und Folgen. Ein Spiel von Einlassen und Vertrauen. Ein Tanz, in dem Mann und Frau sich in ihrer Würde, in ihrem eigenen Einssein, wieder begegnen lernen können.
Der Tango öffnete eine Tür zu mir. Eine andere Tür öffnete eine Mentorin, durch die ich wieder Kontakt zu meinen Gefühlen bekam. In einer Session sollte ich wieder in mich rein spüren und das, was ich fühle, benennen. Was ich jedoch spürte, dafür war jedes Wort zu klein: Frieden. Annahme. Leichtigkeit. Mitgefühl. Wohlwollen. Nach einer Weile, und weilmir nichts anderes mehr einfiel, fragte ich ganz vorsichtig:
„Ist das die Liebe?“
Wir schauten uns an. Es brauchte keine Antwort. In diesem Moment war es klar. Tränen kullerten, bei uns beiden. Ich badete eine ganze Weile in diesem neuen Gefühl in mir, der Liebe, dich mich komplett durchwebte. Berührt und dankbar.
Dieses Gefühl der universellen Liebe wurde zu meinem inneren Zuhause. Mein Leitstern an dem ich lernte mich zu orientieren.
Ich bin dadurch nicht jemand anderes geworden.
Ich bin mehr ich geworden, denn so vieles, was mein eigentliches Sein bedeckt hat, blätterte von nun an von mir ab.
Heute bin nicht mehr ich als jemals zuvor.
Ich höre ich mein Herz. Und ich höre auf mein Herz. Ich fühle, was in mir ist. Ich gehe für mich. Ich kann alleine sein, ohne mich allein zu fühlen. Ich kann lieben, ohne mich dabei selbst zu verlieren.
Denn was ich brauche, kann ich nicht lieben.
Ich weiß heute:
Wir dürfen lernen, uns selbst zu lieben.
Deshalb habe ich mich diesem Wirken verschrieben.
Aus Liebe zum Leben.
Ich begleite Menschen dabei, sich aus alten Geschichten und Prägungen zu lösen, wieder bei sich anzukommen und ihr Herz für das freizulegen, was längst in ihnen lebt.
Damit aus Sehnsucht Wirklichkeit wird.
Denn es ist dein Recht, glücklich zu sein.
Qualifikationen und Ausbildungen
Meine Arbeit ist aus meinem eigenen Weg entstanden und durch viele Jahre des Lernens, Erforschens und Erfahrens gewachsen.
Ausbildungen & Vertiefungen
- Shaking Coach nach Ilan Stephani
- ManifestationsKorrektur nach Amira Trümner
- Kosmischer Organanatomie-Berater nach Yamsaro/Natara®
- Lebendigkeitsberater „Frieden in den Organen – Zirbeldrüse, das Meisterorgan“ nach Natara®
- Intuition Coach & Healer of the New Age nach Jacqueline Le Saunier
- Akasha Chronik Reading nach Amira Trümner
Ergänzung & Begleitung
- Ätherische Öle
- Nahrungsergänzung & Supplements